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Grüne Siedlung mit Bachlauf

haBericht vom Hellweger Anzeiger, 08.02.2016


Geht es nach dem Willen der Grünen, dann wird das Neubaugebiet auf dem früheren Hof Linden besonders grün. Und es soll offen werden für Fußgänger, auch wenn das nicht jedem gefällt.

Mit einer Reihe von Gestaltungsvorschlägen bringen sich die Grünen in die Planungen für den ehemaligen Hof Linden ein. Ein Investor hatte die Hofstelle zwischen Heckenstraße und Westhemmerder Weg in Hemmerde gekauft. Er plant deren Entwicklung mit den alten Hofgebäuden im Zentrum, die denkmalgerecht renoviert werden sollen, mit einem Seniorenwohnprojekt und mit einer Reihe Wohnhäuser am östlichen und südlichen Rand.

Zwischen diesen Häusern sollte Wasser offen aus der Mitte zur Amecke laufen, meinen die Grünen. Die Stadt soll prüfen, ob eine Quelle, die in der Nähe der alten Hofgebäude entspringe, oberirdisch abgeleitet werden kann. Ein offenes Gewässer sei wertvoll für Amphibien und Vögel, außerdem diene es zur Verbesserung des Kleinklimas.

Einen ähnlichen Hintergrund hat ein weiterer Grünen-Antrag: Sämtliche Dächer in der demnächst entstehenden Siedlung sollen begrünt werden. Die örtlichen Bauvorschriften sollen entsprechend erweitert werden. Dachbegrünung verzögere die Verdunstung des Regenwassers, das in dem Planungsgebiet ohnehin kaum versickern könne. Was nicht verdunstet, soll ebenfalls der Amecke zugeleitet werden.

Durch einen Weg von Ost nach West, so ein dritter Antrag, soll das Gebiet für die Bevölkerung geöffnet werden. Die Stadt soll einen halböffentlichen Zugang zum Baugebiet schaffen und gegebenenfalls mit Eigentümern von Privatwegen über einen Verkauf dieser sprechen. Die Grünen wollen „historische Wegeverbindungen“ erhalten, die es den Dorfbewohnern ermöglichen, die Abkürzung über das Hofgelände weiter zu benutzen. Ein geplanter Kinderspielplatz soll fußläufig erreichbar sein.

In einer Bürgerversammlung im Juni hatten Anwohner hingegen gefordert, man solle auf einen ursprünglich geplanten Fußweg zum Wannweg verzichten. Die Stadt hatte diesen Weg daraufhin aus der Planung genommen. Die Grünen aber erklären, das Gemeinwohl sollte über privaten Befindlichkeiten stehen.

Einige Einwendungen

Bis Ende Januar hatte die Bauverwaltung den Bebauungsplanentwurf für das Projekt für jedermann einsehbar ausgelegt. Im Rahmen dieser Öffentlichkeitsbeteiligung habe es „einige Einwendungen“ gegeben, verrät Stadtsprecherin Katja Sahmel. Das überrascht nicht. Das Planungsvorhaben hatte schon im Vorfeld für Kritik gesorgt. Noch immer kursiert eine Liste offener Fragen, die die Stadt bisher aus Sicht einiger Anwohner nicht ausreichend beantwortet habe. Die Kritikpunkte und Anregungen sollen nun ausgewertet werden. Ziel ist eine Erörterung und ein darauf folgender Satzungsbeschluss in der Aprilsitzung des Stadtentwicklungsausschusses. In der Jahresmitte 2016 könnte der Bebauungsplan Rechtskraft erlangen, danach könnten Bauanträge gestellt werden.

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